Arbeiten


Seit Jahren beschäftige ich  mich mit dem Themenkomplex „Geschlossen /eingeschlossen, Druck/Gegendruck“ , realisiert sowohl in anthropomorphen Skulpturen  als auch in gegenstandslosen Objekten.

Die Holzskulpturen sind mit der Säge aus uralten Holzteilen herausgearbeitet, die Oberflächen sind gebürstet und geölt, um haptische Erkundungen zu provozieren. Gezielt eingesetzte Eisenteile sind statisch begründet und zugleich Bereicherung. In der Eisen-Holzkombination wurde das Eisen immer dominanter und so entstanden schließlich reine Eisenobjekte. Das Metall wird heiß geschmiedet und erhält durch Brünierung mit Leinöl nicht nur einen weitgehenden Korrosionsschutz, sondern auch einen matten, schwarzen Glanz. 

Die Betonsockel bestehen aus einem Torf-Beton-Gemisch, deren Oberflächen durch Bürsten grobporiger erscheinen und in kurzer Zeit eine zarte Bemoosung erhalten

Im Winter habe ich unter dem Motto  „alea iacta est“ eine neue Serie begonnen. Ausgehend von einem intakten Kantenmodell, soll der Moment festgehalten werden, in dem der Würfel aufprallt, unkontrollierte Kräfte  auf ihn einwirken und ihn deformieren -  Momentaufnahme eines höchst dynamischen Prozesses.

Die Titel sind keine beliebige Benamung, sondern haben immer einen tieferen Bezug zur Intention der Arbeit, eine semantische Tiefe, und oftmals eine tiefgründige Doppeldeutigkeit.

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